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Wie bereits erwähnt, kann man unter Wasser nur bis zu einer Tiefe von 100 Metern arbeiten, selbst wenn man den absoluten Luxushelm trägt. Danach wird alles sehr dunkel und wirklich furchteinflößend - der letzte Rest Licht ist ab 200 Metern weg und enormer Druck setzt ein. Wenn du noch tiefer willst, solltest du weniger an 'Accessoires' und mehr an 'U-Boot' denken.
In den späten 1960ern entwickelt, beförderte der JIM Anzug das Tiefseetauchen auf ein ganz neues Level - sowohl hinsichtlich der Tiefe als auch stilistisch gesehen. Aufbauend auf früheren Oldschool-Taucheranzügen, die so aussehen, als würden sie Captain Nemo gehören, verbesserte JIM den einteiligen Anzug mit einer Prise des klaren Sciencefiction-Designs der 60er. Den Weg für etwas bereitend, das später bekannt als Panzeranzug wurde, war der JIM gewissermaßen ein Ein-Mann-U-Boot. Anstatt sich mit komplizierten Gasgemischen, eiskaltem Wasser und der Dekompressionskrankheit zu befassen, kann man hier normale Luft atmen, leicht auftauchen und sich darunter locker anziehen, wobei ein dicker Wollpulli meistens favorisiert wird.

Der Originalanzug maß mehr als zwei Meter und hatte acht bewegliche Verbindungsstücke, so dass man seine Arme und Beine beugen konnte. Entwickelt für Arbeiten an den Ölanlagen der Tiefsee, wurde er 1974 zuerst genutzt, um verlorene Ketten von Öltankern in den Canary Islands wiederherzustellen. Zwei Jahre später wurden die JIM Anzüge bei einem extremen Tauchgang in der Arktis gebraucht - um an einer Ölquelle in einer Tiefe von 275 Metern für sechs Stunden zu arbeiten. 1979 stellte die amerikanische Meeresforscherin Sylvia Earle (die Frau oben) einen neuen Rekord für den JIM Anzug auf, indem sie sich von einem Schiff in eine Tiefe von 381 Metern abseilte, um auf dem Meeresboden zu laufen. Nur mit einer dünnen Kommunikationsleitung zu einem Tauchboot ausgestattet, spazierte sie da unten zweieinhalb Stunden lang herum - der bis dato oder vielleicht jemals tiefste Spaziergang dieser Art.
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Der JIM Anzug wurde in den frühen 80ern eine Ikone der Unterwassermode durch James Bond - In tödlicher Mission, aber bereits da waren seine Tage bereits gezählt. Höher entwickelte Anzüge wie der WASP, Newt und SPIDER übernahmen die Führung; mit ihren eingebauten Antriebssystemen erlaubten sie es den Arbeitern unter Wasser herumzuschwirren - und verhinderten damit den Bau von Unterwasserwegen für die Ölfirmen. Etwa 1990 hat der JIM zum letzten Mal seinen Weg auf den Unterwasser-Laufsteg gefunden. Neuere Anzüge mögen vielleicht höher entwickelt sein, aber nur wenige sind so stylisch.
CHRIS HATHERILL ist Ko-Direktor von super/collider


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